Der Petros (2020 m ü. M.) ist einer der höchsten Gipfel des Tschornohora-Massivs in den ukrainischen Karpaten — ein wilder, ursprünglicher Nachbar der Howerla, der mit ebenso beeindruckenden Panoramen aufwartet, dabei aber deutlich ruhiger und ursprünglicher geblieben ist. Wer den gesamten Hauptkamm der Tschornohora von der Howerla bis zum Pop Ivan in einem Blick erfassen möchte, ist hier genau richtig.
Die West- und Südwesthänge sind steil und mit Steinfeldern übersät, während die Nordflanken von markanten Felsvorsprüngen geprägt werden — Spuren der letzten Eiszeit. Subalpine Vegetation dominiert die oberen Lagen: Sibirischer Wacholder, Rhododendrongebüsch und Heidelbeerfelder begleiten den Weg, unterhalb von etwa 1530–1600 m löst Fichtenwald die offene Landschaft ab. Vom Petros aus sind Blyznytsya und der Svydovets-Kamm noch klarer zu sehen als von der Howerla. Im Winter sind Lawinenabgänge häufig — Sommer und Frühherbst sind die empfohlenen Reisezeiten.
Aufstiegswege
Praktische Informationen
Am Nordwesthang des Petros entspringt der Bach Kevele, ein linker Nebenfluss der Schwarzen Theiß — ein stilles geografisches Zeugnis der Bedeutung dieses Gipfels als Wasserscheide im Herzen der ukrainischen Karpaten.
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