Das Swidowez-Gebirge ist eines der wildesten und am wenigsten bekannten Massivs der Ostkarpaten — ein weites, von Almwiesen geprägtes Hochland in der ukrainischen Karpatenregion Transkarpatien, das Naturfreunde mit echtem Entdeckergeist anzieht. Wer stundenlang wandern möchte, ohne anderen Wanderern zu begegnen, ist hier genau richtig.
Der Hauptkamm erstreckt sich auf etwa 25 km von Nordwesten nach Südosten, von dem lange Seitengrate — die sogenannten Swidowez-Plajs — weit nach Süden abzweigen. Oberhalb der Waldgrenze bei rund 1.300 m öffnen sich weite Polonyna-Almflächen, die früher als Schafweiden genutzt wurden und heute fast menschenleer sind. Auf den Nord- und Osthängen liegen glaziale Kare mit kleinen Bergseen, und das weitgehende Fehlen von Latschenkiefern sorgt für ungewohnt offene Aussichten. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis zur Tschornohora mit dem Howerla und über die gesamten Poloninischen Beskiden.
Highlights:
Praktische Infos:
Die Buchenwälder des Swidowez gehören zu den besterhaltenen naturnahen Laubwäldern des gesamten Kontinents — ein lebendiges Naturerbe, das dieses Gebirge weit über ein reines Wanderziel hinaushebt.