Die Gorganen gelten als eines der wildesten Gebirge Europas — ein ungezähmter Teil der ukrainischen Ostkarpaten, wo touristische Infrastruktur kaum existiert und die Natur vollständig das Sagen hat. Wer echte Wildnis sucht statt ausgetretener Wanderwege, wird hier fündig.
Das Landschaftsbild wechselt dramatisch mit der Höhe. Dichte Buchen-Tannen- und Fichtenwälder bedecken die unteren Hänge, darüber folgen ausgedehnte, kaum durchdringbare Latschenfelder. An den Gipfeln erwartet den Besucher das Markenzeichen der Gorganen — riesige Felder aus gebrochenem Sandstein, sogenannte 'Gorgane', die dem gesamten Gebirge seinen Namen geben. Sich durch dieses chaotische Felslabyrinth zu kämpfen, ist zugleich Herausforderung und Belohnung. Tiefe Flusstäler — geformt von Svitsa, Lomnytsya und Bystrytsia — trennen die einzelnen Gebirgsgruppen und rahmen spektakuläre Ausblicke.
Highlights:Eine besondere Kuriosität: Die Vorkriegsgrenze zwischen Polen und der Tschechoslowakei verlief genau durch dieses Gebirge — die alten Grenzsteine stehen noch heute und sind nach wie vor die verlässlichsten Orientierungspunkte in dieser weglosen Wildnis.