Das Maramureș-Gebirge ist eines der letzten wirklich wilden Refugien der Ostkarpaten — ein raues Grenzland zwischen Rumänien und der Ukraine, wo Schäfer noch immer auf uralten Weidegründen unterwegs sind und die Natur kaum menschliche Spuren trägt. Wer echte Bergabenteuer fernab des Massentourismus sucht, findet hier sein Ziel.
Die Landschaft begeistert mit ursprünglicher, fast archaischer Schönheit. Weite Hochalmen, sogenannte Polonyny, wechseln sich mit dichten Buchen- und Fichtenwäldern ab, die steil in schmale Täler abfallen, durch die reißende Bäche fließen. Im Sommer reichen die Panoramen weit über die Grenzen beider Länder, im Herbst leuchten die Hänge in satten Gold- und Rottönen. Auf den Wegen begegnet man eher einer Schafherde als einer Wandergruppe — und genau das macht diesen Ort so besonders.
Highlights:
Praktische Infos:
Ein faszinierendes Detail: Die Holzkirchen der Maramureș aus dem 17. und 18. Jahrhundert wurden ohne einen einzigen Nagel gebaut und gelten als Meisterwerke europäischer Sakralarchitektur — mehrere stehen auf der UNESCO-Liste.