Der Petros Marmaroskyj (1.781 m) ist ein spitzer, wilder Gipfel in den Hutsulischen Alpen der Ukrainischen Karpaten — abgelegen, ursprünglich und für alle, die echte Bergeinsamkeit suchen, ein echter Geheimtipp. Steile Felswände, offene Almen und eine Lage im UNESCO-Biosphärenreservat sorgen für ein unvergessliches Erlebnis.
Der Berg erhebt sich südlich des Dorfes Bohdán im Oblast Transkarpatien und gehört zum Maramures-Reservat des Karpaten-Biosphärenreservats. Die West- und Osthänge sind steil und steinig, die Nord- und Nordosthänge fallen in schroffen Felsstufen ab. Dichte Fichten-Buchenwälder bedecken die unteren Hänge bis etwa 1.530–1.600 m Höhe, bevor sie subalpinen Wiesen weichen, auf denen Rhododendren, Heuffels Krokus und — auf den unzugänglichsten Felsbändern — die silbernen Sterne des Alpen-Edelweißes blühen. Im Süden dominiert der mächtige Pop Ivan Marmaroskyj (1.936 m), durch den die ukrainisch-rumänische Grenze verläuft.
Aufstieg zum GipfelAuf den unzugänglichen Felsabbrüchen des Petros blüht noch immer echtes Alpen-Edelweiß — ein seltenes Zeichen dafür, wie unberührt dieser Winkel der Karpaten geblieben ist.