Die Ruine der Burg Körse thront auf einem von der Spree umflossenen Felssporn bei Kirschau und erzählt von einer der einst größten und stärksten Burgen der Oberlausitz. Wer hierherkommt, spürt sofort die Geschichte des mittelalterlichen Grenzlandes zwischen Böhmen, Meißen und der Oberlausitz.
Die Lage ist beeindruckend - ein steiler Felssporn, fast vollständig von der Spree umschlungen, bietet einen natürlichen Schutz und schöne Ausblicke ins Spreetal. Im Frühling und Sommer ist die Ruine von saftigem Grün umgeben, im Herbst leuchten die Laubfarben rund um das Gemäuer, und im Winter, wenn die Bäume kahl sind, lässt sich der Umriss der alten Ringmauer besonders gut erkennen. Ein ruhiger Ort abseits des Trubels, ideal für einen entspannten Spaziergang mit einem Schuss Geschichte.
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Praktische Informationen
Die Burg wurde 1352 vom Oberlausitzer Sechsstädtebund zerstört und nie wieder aufgebaut - Brandspuren an den Granitsteinen im Inneren der Mauern zeugen noch heute von der dramatischen Belagerung.