Die Holzkirche von Bârsana zählt zu den acht Holzkirchen der Maramureș, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören — und sie ist eine der eindrucksvollsten. Erbaut im Jahr 1711 auf dem Hügel Jbâr über dem Dorf, erzählt sie in jedem handgezimmerten Balken und jedem Freskenbild von Glauben, Pest und Überleben.
Der Hügel Jbâr liegt im ruhigen Izatal, dem Herzstück des historischen Marmarosch. Die Kirche steht inmitten eines alten Friedhofs, umgeben von Obstgärten und Wiesen, die für diesen Teil der Karpaten so typisch sind. Die Atmosphäre verändert sich wunderschön mit den Jahreszeiten: frisch und duftend im Frühling, saftig grün im Sommer, golden im Herbst und märchenhaft still unter Winterschnee. Ein Ort, der zum Innehalten einlädt.
Anreise:
Praktische Informationen:
Das Innere wurde 1806 vom Maler Toader Hodor aus Vișeu de Mijloc neu ausgemalt, der barocke und rokoko-Elemente in die post-byzantinische Tradition der Maramureș einbrachte — ein erstaunlich elegantes Kunstwerk in einer schlichten Holzkirche im Karpatendorf.