Die Szczerbina między Igłami ist eine kleine, aber markante Scharte mitten im Hauptkamm der Tatra, zwischen Igła Milówki und Cienka Igła. Ein Ort für erfahrene Bergsteiger, die den echten Gratklettersteig suchen und nicht bequeme Ausblicke von einem einfachen Wanderweg.
Die Scharte liegt nahe der Mięguszowiecka Przełęcz Wyżnia, direkt an der polnisch-slowakischen Grenze, umgeben von den aufragenden Türmen der Mięguszowiecki-Gipfel. Das Gelände ist schroff und felsig, typisch für die höchsten Teile der Hohen Tatra. Der Blick reicht über zerklüftete Grate, tiefe Täler auf beiden Seiten der Grenze und den massiven Mięguszowiecki Szczyt Pośredni. Im Sommer erwärmen sich die Felsen in der Sonne und die Luft ist oft besonders klar, im Winter ist der Ort nur den erfahrensten und bestens ausgerüsteten Bergsteigern vorbehalten.
Wie man zum Aussichtspunkt gelangt
Praktische Informationen
Den Namen der Scharte, geprägt vom slowakischen Bergsteiger Arno Puškáš im Jahr 1981, führte Władysław Cywiński in die polnische Literatur ein. Die Erstbegehung gelang Helena Dębińska (Śliwińska) und Justyn Wojsznis am 5. August 1930.