Das Froschseetal — auf Slowakisch Žabia dolina — ist ein abgelegenes Seitental der Bielovodská-Talschlucht in der Hohen Tatra und gehört zu den wildesten und unberührtesten Ecken des gesamten Gebirges. Kein markierter Wanderweg führt hierher, was dieses Tal zu einem echten Geheimtipp für erfahrene Bergsteiger macht.
Das Tal erstreckt sich zwischen den Graten der Sieben Granate und der Froschgipfel im Westen sowie dem Mlynár-Kamm im Osten. Der Žabí-Bach durchfließt es, und zwei alpine Bergseen — der Nižné und der Vyšné Bielovodské Žabie pleso — liegen still in seiner Mitte. Die Landschaft ist rau und ursprünglich: Im Frühling halten sich die Schneefelder lange, im Sommer leuchten die Almwiesen sattgrün vor den grauen Felswänden, und im Herbst taucht das Tal in warme Goldtöne. Wer echte Abgeschiedenheit sucht, findet sie hier.
Anreise und Zugang
Praktische Informationen
Der Name 'Froschseetal' geht auf eine charmante Legende zurück: Enttäuschte Goldsucher des 18. Jahrhunderts erfanden märchenhafte Riesenfrösche mit goldenen Kronen und Enten mit goldenen Federbüschen, die angeblich den sagenhaften 'Tatra-Schatz' in den Bergseen bewachten.