Die Trinkwassertalsperre Frauenau im Bayerischen Wald ist weit mehr als ein technisches Bauwerk — sie ist ein stiller, beeindruckender Ort inmitten unberührter Natur. Der über 70 Meter hohe Staudamm, umrahmt von dichten Fichtenwäldern und der Stille des Mittelgebirges, zieht Naturliebhaber und Neugierige gleichermaßen an. Wer hierherkommt, erlebt Technik und Wildnis in einem seltenen Gleichgewicht.
Der Stausee liegt auf etwa 767 m ü. NN zwischen Frauenau und Zwiesel, in einem nahezu menschenleeren, vollständig bewaldeten Tal. Gespeist wird er von Kleinem Regen und Hirschbach, deren Quellen im Grenzgebiet zu Tschechien nahe Rachel und Falkenstein liegen. Die Landschaft wirkt rau und ursprünglich — sattgrün im Sommer, leuchtend bunt im Herbst und schneebedeckt still im Winter. Das gesamte Einzugsgebiet ist Trinkwasserschutzgebiet, was die Natur hier besonders ungestört hält.
Anreise und ZugangswegeBei ihrer Fertigstellung 1984 war die Trinkwassertalsperre Frauenau mit bis zu 86 Metern über der Gründung die höchste Talsperre der Bundesrepublik Deutschland — und ist bis heute der höchste Staudamm des Landes. 1985 wurde sie mit dem Architekturpreis Beton ausgezeichnet.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)