Der Mravenčák ist ein kleiner vulkanischer Hügel im Norden des Duppauer Gebirges, der auf nur 1,5 Hektar eine erstaunliche Vielfalt bietet - eine felsige Kuppe über dem Eger-Tal mit wärmeliebender Steppenvegetation, die sonst kaum in der Region zu finden ist.
Der kegelförmige Gipfel erreicht 531 Meter über dem Meeresspiegel am rechten Ufer der Eger, südlich von Klášterec nad Ohří. Sein markantestes Merkmal ist ein Felsvorsprung am Südwesthang, bekannt als Jakubova skála oder Čertův zub (Teufelszahn) - eine 3 bis 6 Meter hohe Felswand aus leuzitischem Tephrit mit eingelagerten Tuffschichten. Im Frühling blüht dort die Böhmische Wiesen-Kuhschelle, im Sommer duftet der trockene Steppenrasen, und der umgebende Mischwald mit alten Obstbäumen zeugt von früherer landwirtschaftlicher Nutzung.
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Praktische Informationen
In historischen Quellen wurde der Hügel unter Namen wie Hackelberg oder Mravenečník geführt - ein Hinweis auf die lange Nutzungsgeschichte dieses heute streng geschützten Ortes.