Der Fichtelberg (1.215 m ü. NHN) ist nicht nur der höchste Berg Sachsens, sondern auch einer der zugänglichsten und vielseitigsten Gipfel Deutschlands — mit Ganzjahreskbetrieb, beeindruckender Fernsicht und einer der ältesten Seilbahnen des Landes. Wer hier oben steht, versteht sofort, warum der Fichtelberg seit Generationen Wanderer, Skifahrer und Naturfreunde anzieht.
Der Blick vom Gipfelplateau schweift über weite Teile des mittleren Erzgebirges bis zum unmittelbar jenseits der deutsch-tschechischen Grenze gelegenen Klínovec (Keilberg, 1.244 m). An klaren Tagen reicht die Fernsicht bis ins Riesengebirge, den Böhmerwald und in seltenen Fällen sogar zum 220 km entfernten Brocken im Harz. Besonders eindrucksvoll ist der Fichtelberg bei winterlichen Inversionswetterlagen, wenn der Gipfel über einem Wolkenmeer thront. Das Wintersportrevier gilt als schneesicher von Dezember bis März — die Schneedecke liegt in vielen Jahren an mehr als 90 Prozent aller Wintertage.
AufstiegsmöglichkeitenÜbrigens: Ein 1999 von Astronomen der Volkssternwarte Drebach entdeckter Kleinplanet wurde zu Ehren des Berges benannt und trägt heute die offizielle Bezeichnung (29736) Fichtelberg — er bewegt sich zwischen Mars und Jupiter um die Sonne.