Der Keilberg (tschechisch: Klínovec, 1.243 m ü. M.) ist der höchste Gipfel des Erzgebirges und damit eine der markantesten Erhebungen Tschechiens. Eine weitläufige Gipfelplattform, ein freier Rundblick in alle Richtungen und eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur machen ihn zu einem lohnenden Ausflugsziel — zu jeder Jahreszeit.
Vom Gipfel aus blickt man auf den gesamten Erzgebirgskamm, und das deutsche Kurort Oberwiesenthal liegt fast zu Füßen, dahinter erhebt sich der Fichtelberg — nur 30 Meter niedriger als der Keilberg. Die offene, leicht gewellte Hochfläche wirkt im Sommer einladend und weitläufig, im Winter verwandelt sie sich in das größte Skigebiet des Erzgebirges. Mit einer mittleren Jahrestemperatur von nur 2,6°C kann es selbst im Hochsommer rau und windig sein.
Aufstieg zum GipfelBereits 1817 errichtete die Stadt Joachimsthal hier den ersten Aussichtsturm — Kurgäste aus Karlsbad ließen sich damals in Pferdekutschen heraufbringen. Der Keilberg gehört damit zu den ältesten Bergtourismuszielen Mitteleuropas.