Der Haßberg (tschechisch Jelení hora, 993 m ü. NN) ist der höchste Punkt des geomorphologischen Bezirks Přísečnická hornatina im Erzgebirge — ein kompakter Nephelinit-Hügel vulkanischen Ursprungs, der geologisch einiges zu bieten hat. Er liegt rund 1,5 km östlich der Talsperre Přísečnice und ist ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle, die Natur und ein bisschen Geologie mögen.
Der Berg ist ein Überrest einer neovulkanischen Lavadecke mit einer leicht geneigten Gipfelfläche und steilen Hängen. Besonders sehenswert ist ein Felsaufschluss etwa 250 Meter nordwestlich des Gipfels: Dort tritt ein kurzer Gang zutage, an dem eine säulige Absonderung zu beobachten ist — hexagonale Basaltsäulen mit bis zu 30 cm breiten Seiten und vier bis fünf Meter Höhe, die unter 45° nach Südosten geneigt sind. Der Haßberg reiht sich in die Linie von Kleinem, Mittlerem und Großem Špičák ein, was auf eine gemeinsame tektonische Basis hindeutet. Im Sommer bietet der Gipfel eine ruhige, waldreiche Atmosphäre; im Winter verleiht die nahe Talsperre der Gegend eine karge, einsame Schönheit.
AufstiegsmöglichkeitenDer Felsaufschluss mit der Säulenbasalt-Struktur am Nordwesthang ist eines der eindrucksvollsten und zugänglichsten Beispiele vulkanischer Geologie im tschechischen Erzgebirge — ein kleines Highlight, das diesen bescheidenen Gipfel wirklich unvergesslich macht.