Die Subtatrische Furche liegt wie ein natürlicher Empfangsraum direkt vor den Toren der Hohen Tatra — eine weite, offene Tallandschaft zwischen 700 und 1000 m ü. M., die Wanderern und Naturliebhabern einen unvergesslichen Blick auf die höchsten Gipfel der Westkarpaten bietet. Wer die Tatra hautnah erleben möchte, ohne sofort steile Grate zu bezwingen, findet hier den perfekten Einstieg.
Die Furche erstreckt sich über rund 20 km und trennt die Choč- und Tatra-Gebirge von den Spišsko-Gubałówka-Hochflächen. Durch die Talsohle fließen mehrere klare Gebirgsbäche — der Czarny Dunajec sowie Zakopianka und Poroniec, die gemeinsam den Biały Dunajec speisen. Die westlichen und östlichen Randlagen der Furche sind bewaldet, während der zentrale Bereich in offene Wiesen und Schotterfächer übergeht, die einst von eiszeitlichen Gletschern geformt wurden. Im Frühling und Sommer strahlen die Bergwiesen in sattem Grün, und die Tatrawand im Süden bildet eine atemberaubende Kulisse. Im Winter verwandelt sich die Region in eine stille, verschneite Berglandschaft.
Anreise und AusgangspunkteGeologisch ruht die Subtatrische Furche auf eozänen Mergelschiefer-Schichten, dem sogenannten Podhale-Flysch. Besonders interessant: Im Untergrund des Zakopane-Tals lassen sich gleich drei übereinanderliegende Kiesschichten nachweisen — Zeugnisse dreier verschiedener Eiszeiten, die die Landschaft über Jahrtausende hinweg geformt haben.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)