Der Langenbrucker Teich — auf Tschechisch Olšina — ist einer der ältesten und stimmungsvollsten Fischteiche des Böhmerwaldes, mit einer über 600-jährigen Geschichte und einer Weite von 138 Hektar auf 731 Metern Höhe. Wer hier entlangspaziert, versteht sofort, warum dieser Ort seit Jahrhunderten Menschen anzieht.
Das Wasser wird vom Olšinský-Bach gespeist, und rund um den Teich wechseln sich Nadelwälder, Feuchtwiesen und offene Uferbereiche ab. Der 400 Meter lange Damm bietet einen weiten Blick über die Wasserfläche und die umliegenden Hügel — besonders schön im Herbst, wenn die Wälder in Gold und Rot leuchten. Der Nord- und Westufer stehen als Nationales Naturdenkmal unter Schutz. Alle zwei Jahre, Ende Oktober, findet hier nach alter Tradition der Fischzug statt — ein lebhaftes Spektakel, das die ganze Region anzieht.
Anreise und Zugänge1790 brach der Damm, und die Flutwelle soll bis nach Prag gereicht haben — seitdem trägt der Teich den legendären Beinamen 'Mörder bis nach Prag'. Diese Geschichte verleiht dem idyllischen Spaziergang auf dem Damm eine ganz besondere Note.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)