Ciboušov ist ein kleines, aber bemerkenswertes Naturschutzgebiet am Fuße des Erzgebirges, das eine der bedeutendsten Mineralienfundstellen Nordwestböhmens schützt. Hier wurden einst Jaspis und Amethyst abgebaut - dieselben Edelsteine, die später die Kapellen von Burg Karlstein und den Veitsdom in Prag schmückten.
Das Gebiet liegt auf 425-460 m Höhe am Südhang des Höhenzugs Liščí doupě, bedeckt von einem Mischwald mit überwiegend Fichten, Kiefern und Lärchen sowie vereinzelten Birken und Eichen. Alte Abraumhalden und Gräben zeugen noch heute vom historischen Bergbau und verleihen dem Ort eine fast archäologische Atmosphäre. Im Sommer spendet der Wald angenehmen Schatten, im Herbst leuchten die Farben, und im Winter wirkt die stille Landschaft besonders eindrucksvoll.
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Praktische Hinweise
Erst 1982 bestätigten archäologische Untersuchungen den Zusammenhang zwischen den Steinen aus Ciboušov und der Ausschmückung von Karlstein und dem Veitsdom unter Karl IV. - diese Entdeckung führte direkt zur Unterschutzstellung des Gebiets.