Kokrháč ist ein kleines, aber eindrucksvolles Naturschutzgebiet im Erzgebirge, bekannt für seine rötlichen Felsformationen, die durch Erosion und Frostverwitterung zu einem stufenförmigen Grat geformt wurden. Ein lohnendes Ziel für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade ungewöhnliche Felslandschaften erleben möchten.
Der steile Hang des Prunéřov-Tals ist mit Relikt-Kiefernwäldern bewachsen, durchsetzt mit Eiche und Buche, in denen die geschützte Echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) wächst. Ringsum dominiert ein Wirtschaftswald mit überwiegend Fichten, wodurch die Felsinseln wie wilde Enklaven inmitten kultivierter Natur wirken. Herbst und Winter, wenn das Laub lichter wird, eignen sich besonders gut, um die freiliegenden Felsstufen zu bewundern, während im Sommer sattes Grün einen schönen Kontrast zum rötlichen Orthogneis bildet.
Anreise
Praktische Informationen
Die Gegend um Místo war seit dem Mittelalter ein kleines Bergbaugebiet mit Silber- und Eisenerzabbau, von dem heute kaum noch sichtbare Spuren übrig geblieben sind.