Brtníky, auf Deutsch Zeidler, ist ein kleines Dorf, das als nördliches Eingangstor zum Nationalpark Böhmische Schweiz dient. Es liegt genau an der Grenze zwischen dem Lausitzer Gebirge und dem Elbsandsteingebirge und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer und Radfahrer.
Die Umgebung besticht durch Sandsteinfelsen, stille Waldtäler und eine ruhige Grenzlandatmosphäre, die sich mit jeder Jahreszeit wandelt - im Sommer belebt von Ausflüglern, im Herbst und Winter still und nebelverhangen.
Wanderwege und Tourismus- Der blaue Wanderweg und der Radweg Nr. 3032 führen ins Tal der Křinice und weiter zur tschechisch-deutschen Grenze bei der ehemaligen Siedlung Zadní Doubice.
- Der grüne Wanderweg Richtung Doubice führt zur Eulenhöhle (Soví jeskyně), zum Felsüberhang Großes Preußisches Lager und zur Ruine Brtnický hrádek.
- Der rote Wanderweg und der Radweg Nr. 3014 führen östlich nach Vlčí Hora.
- In den Tälern des Brtnický potok, der Křinice und im Kyjovské údolí gibt es zahlreiche Klettergebiete mit 472 registrierten Routen; im Frühjahr ist das Klettern wegen brütender Vögel eingeschränkt.
Sehenswürdigkeiten- Typische Umgebindehäuser mit Blockbau im Erdgeschoss und schiefer- oder holzverkleidetem Obergeschoss auf einer sogenannten Podstávka.
- Ein erhaltener Kreuzweg zu den restaurierten Kapellen der Heiligen Dreifaltigkeit und des Heiligen Grabes am Křížový vrch.
- Eine neugotische Friedhofskapelle aus dem späten 19. Jahrhundert mit Ziegelverblendung.
Die barocke Kirche St. Martin von 1709-1717 wurde 1975 abgerissen, und bis 1994 stand südlich des Ortes das klassizistische Jagdschlösschen Šternberk.