Der Windmühlberg ist ein bescheidener, aber charmanter Hügel in der Oberlausitz, direkt östlich des Dorfes Großhennersdorf. Seinen Namen verdankt er einer Windmühle, die einst auf dem Gipfel stand - und die Geschichte dieses ruhigen Berges ist spannender, als es seine geringe Höhe von 343 m vermuten lässt.
Es handelt sich um einen sanften, ländlichen Hügel, perfekt für einen kurzen, leichten Spaziergang durch die milde Oberlausitzer Landschaft. Am Südhang findet man die bewaldeten Überreste eines alten Steinbruchs, und vom Gipfel bietet sich eine schöne Aussicht auf die umliegenden Felder und Hügel. Im Frühling und Sommer prägen grüne Wiesen die Szenerie, im Herbst sorgen ruhige, bunte Wälder für Stimmung, und im Winter wird der Blick über die Landschaft besonders klar.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Die erste Windmühle wurde 1771-72 von Johann Christian Pfeifer errichtet, zuvor hieß der Berg Lerchenberg. Die sowjetische Armee zerstörte die alte Mühle 1945, und ihre Nachfolgerin stürzte bereits am Heiligabend 1963 bei einem Sturm ein.