Der Pferdeberg ist eine bewaldete Basaltkuppe im Großhennersdorfer Lösshügelland der Östlichen Oberlausitz. Ein Ziel für alle, die ruhige Waldwege und ein Stück vulkanische Erdgeschichte unter den Füßen schätzen.
Der Berg ist Teil einer zusammenhängenden Basaltdecke, die sich vom Geiersberg über den Hutberg bis zum Pferdeberg zieht. Am Südhang erinnern kleine, historische Steinbrüche an den früheren Basaltabbau. Der Nordosthang wird vom Wald Kohlige bedeckt — ein kleines, aber wertvolles Waldgebiet, das dank quellnasser, landwirtschaftlich unbrauchbarer Böden erhalten blieb und die größte Forstfläche der Gemarkung Oberherwigsdorf bildet. An den Hängen des Pferdeberges entspringen zahlreiche Bäche, darunter das Neufeldenwasser im Nordwesten, der Eckartsbach im Osten und der Krebsbach im Südosten, sowie die Quellen des Rietschebaches, des Schwarzen Grabens und des Höllgrabens. Im Frühling und Sommer spenden die dichten Baumkronen angenehmen Schatten, im Herbst leuchtet der Wald in warmen Farben, und im Winter liegt eine stille, verschneite Ruhe über dem Hügel.
Wie man den Gipfel erreicht
Der Pferdeberg ist zwar nicht besonders hoch, aber seine Basaltherkunft und der Reichtum an Quellen machen ihn zu einem geologisch spannenden Fleckchen der Oberlausitz.