Am westlichen Rand der Stadt Podbořany, im Dorf Hlubany, steht eine kleine mittelalterliche Feste, die die Hussitenkriege, mehrfachen Besitzerwechsel und jahrelange Vernachlässigung als landwirtschaftliches Gebäude überstanden hat. Heute beherbergt sie, liebevoll restauriert, eine ungewöhnliche Ausstellung über den Kaolinabbau in der Region Podbořansko.
Der Ort hat einen intimen, ländlichen Charakter - kein Berggipfel, sondern ein historisches Gebäude eingebettet in die sanften Hügel Westböhmens, auf 320 Metern Höhe. Ringsum liegen Felder und ruhige Dorfhäuser, während Reste des alten Wassergrabens an die einstige Befestigung erinnern. Im Sommer ist die Umgebung saftig grün, im Herbst nehmen die nahen Hügel warme Rosttöne an - ein angenehmer Ort für einen gemütlichen Spaziergang mit einem Hauch Geschichte.
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Praktische Informationen
Die ersten bekannten Besitzer, die Landadligen Fremut und Bušek von Hlubany, werden bereits 1321 erwähnt, und die Feste selbst überstand eine Hussitenbelagerung und Jahrhunderte wechselvoller Geschichte, bevor sie zum Zuhause der Geschichte des lokalen Kaolinabbaus wurde.