Svatý Martin (alt) ist ein Ort, der die Geschichte eines verschwundenen Dorfes im Erzgebirge erzählt. Dort, wo einst das Dorf Rusová stand, sind heute nur noch die Grundmauern der alten gotischen Sankt-Martins-Kirche zu sehen - ein Zeuge von Ereignissen, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen und die bis in die 1970er Jahre überdauerten.
Die Umgebung hat einen ausgesprochen melancholischen Charakter - hier stand einst eine Siedlung, die dem Bau der Talsperre Přísečnice weichen musste. Die Landschaft ist von Stille und Spuren der Vergangenheit geprägt, und ein Spaziergang hierher fühlt sich an wie eine Zeitreise zu einem Ort, der existierte, bevor Verwaltungsentscheidungen ihn in ein leeres Feld verwandelten. Im Herbst und Winter wird die Atmosphäre besonders stimmungsvoll, wenn Nebel über dem ehemaligen Tal aufsteigt.
Anfahrt
Praktische Informationen
Paradoxerweise war es das Bistum Litoměřice selbst, das den Abriss der neuen Kirche beantragte, um deren Dachstuhl für die Reparatur der Kirche in Perštejn zu verwenden.