Dieser Ort ist heute eher eine Erinnerung als ein klassisches Wanderziel - die Kirche Mariä Himmelfahrt stand einst am Marktplatz der untergegangenen Stadt Přísečnice im Erzgebirge, bevor sie unter den Wassern einer Talsperre verschwand. Ihre Geschichte fasziniert alle, die sich für das Schicksal der böhmischen Grenzgebiete nach 1945 interessieren.
Die Umgebung der heutigen Talsperre Přísečnice ist eine Landschaft der Gegensätze - windgepeitschte Kämme des Erzgebirges, dunkle Fichtenwälder und eine Wasserfläche, die die Straßen und den Platz einer verlorenen Stadt verbirgt. Im Herbst zieht Nebel über den Stausee, im Winter herrscht frostige Leere, die die melancholische Stimmung des Ortes noch verstärkt. Im Sommer kommen Wanderer und Radfahrer hierher, die Ruhe abseits der Menschenmengen suchen.
Anreise
Praktische Informationen
Man sollte bedenken, dass unter der Oberfläche der Talsperre Přísečnice eine ganze verschwundene Stadt liegt, einschließlich des Platzes, an dem diese gotisch-barocke Kirche einst stand - ein stiller Zeuge ihres Verschwindens.