Zielone Korycisko ist ein wilder, wenig bekannter Seitenarm der Stare Szałasiska in der Westtatra. Ein Ort für alle, die den ursprünglichen, unberührten Charakter der Berge mehr schätzen als überlaufene Wanderwege.
Die Schlucht ist in die Nordhänge des Uhrocie Kasprowe eingeschnitten, zwischen der Bałda und einem kleinen Grat, der vom Małe Uhrocie Kasprowe abzweigt. Im unteren Teil zeigt sie sich als enge Schlucht mit steilen Ufern, weiter oben weitet sie sich zu einem kleinen, mit Latschenkiefern und Gras bewachsenen Gletscherkessel. Die unteren Hänge sind mit subalpinem Wald bedeckt, weiter oben weichen sie Latschenkiefer- und Grasflächen. An den Westhängen erheben sich markante Felsformationen, die Zielone Turnie genannt werden. Am Grund fließt ein kleiner, fast ständig wasserführender Bach - einer der beiden Quellbäche des Kasprowy Potok. Ein Ort von roher, ursprünglicher Natur, an dem die Stille und Wildheit der Tatra besonders spürbar sind.
AnfahrtZielone Korycisko bleibt einer jener Winkel der Tatra, die Wanderer nur aus Erzählungen und Karten kennen - die raue, unberührte Natur ist hier nahezu unverändert erhalten geblieben.