Der Zadni Staw Gąsienicowy ist der am höchsten gelegene See im gesamten Gąsienica-Tal — versteckt unter der Westwand des Kościelec auf 1852 m ü. NN. Klein, aber von eindrucksvoller Wildheit, gehört er zu jenen Tatra-Kleinoden, die gerade durch ihre Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit begeistern.
Der See bedeckt lediglich 0,53 Hektar und erreicht eine Tiefe von 8 Metern, doch seine Lage macht jeden Größenvergleich vergessen. Den größten Teil des Jahres liegt er unter einer Eisdecke — er taut erst zwischen Juni und August auf und friert bereits im September oder Oktober wieder zu. Im Sommer fließt sein Wasser über eine steile Felswand in den benachbarten Długi Staw Gąsienicowy. Die Umgebung ist karg und baumlos, geprägt von blankem Fels und der mächtigen Westwand des Kościelec — eine Atmosphäre, die das Herz jedes Hochgebirgsliebhabers höher schlagen lässt.
Anreise und WegbeschreibungGerade das Vorkommen dieser seltenen Segge verleiht dem See besondere naturkundliche Bedeutung — ihr Standort hier zählt zu den wenigen in den polnischen Tatra.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)