Das Weißbachtal liegt im östlichsten Teil des Zittauer Gebirges und ist etwas ganz Besonderes: Mitten durch die Talsohle verläuft die Staatsgrenze zu Tschechien. Wer Ruhe, markante Felsformationen und urwüchsige Wälder sucht, ist hier genau richtig.
Das Tal steigt sanft von 290 auf 478 m ü. NN an und wird von sechs Bergen umrahmt - Mühlsteinberg, Straßberg, Loupežnický vrch, Podkova, Popova skála und Sedlecký Špičák. Die Westseite ist deutlich strukturierter, mit teils über 100 m hohen Steilhängen und Felsgruppen, während die Ostseite flacher und weniger zerklüftet ist. Im Frühling und Sommer dominiert das satte Grün der Mischwälder, im Herbst leuchten die Hänge golden, und im Winter verwandeln sich die ruhigen, verschneiten Pfade in ein Paradies für Skiwanderer. Die großen Fichtenbestände haben stark unter dem Borkenkäfer gelitten, doch es gibt noch Reste urwüchsiger Mischwälder zu entdecken.
Anreise
Praktische Informationen
Übrigens: Auf dem Gipfel des Loupežnický vrch stand einst eine Burg zum Schutz eines mittelalterlichen Handelsweges - sie wurde 1442 zerstört und später durch einen Basaltsteinbruch endgültig beseitigt.