Das St. Antönier Joch ist ein markanter Gebirgspass an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz, der das Gargellental mit dem St. Antöniental verbindet. Hier trifft die Geschichte von Schmugglern und Flüchtlingen der NS-Zeit auf heutige Wanderer und Skitourengeher, während der Ausblick auf den Rätikon jeden Höhenmeter belohnt.
Der Pass liegt am Hauptkamm des Rätikons, zwischen den Gargellner Köpfen im Süden und dem Riedkopf im Norden. Die Landschaft ist typisch hochalpin - schroffe Grate, Almflächen und weite Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Im Sommer ist es ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturfreunde, im Winter ein gefragtes Ziel für Skitourengeher. Dank der geologischen Vielfalt auf österreichischer Seite findet man hier seltene alpine Tierarten, darunter den in Vorarlberg äußerst seltenen Steinrötel.
Anreise
Praktische Informationen
Zur NS-Zeit diente der Pass als gefährlicher, aber realer Fluchtweg in die Schweiz - heute begehen ihn Wanderer auf der Suche nach Ruhe und beeindruckenden Ausblicken.