Die Weißplatte thront genau auf der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz, mitten im Rätikon. Wer Ruhe und unberührte Bergwelt sucht, findet hier genau das Richtige - im Gegensatz zur benachbarten Scheienfluh wird sie nur selten bestiegen.
Der Berg zeigt zwei völlig unterschiedliche Gesichter: Im Norden und Osten fallen flache, plattige Wände mit charakteristischen Karren auf, während im Westen steile, von tiefen Schluchten durchzogene Wände aufragen, die nur mit Klettertechnik zu bewältigen sind. Die Landschaft ist geprägt von schroffem Kalkgestein, wie es typisch für den Rätikon ist, und die Aussicht reicht zur Sulzfluh im Westen und zu den Sarotlaspitzen im Osten. Über eine Erstbesteigung ist nichts bekannt - vermutlich erreichten Jäger den Gipfel bereits sehr früh von Nordosten aus.
Wie man zum Gipfel kommtÜbrigens: Österreich und die Schweiz sind sich nicht einmal über die genaue Höhe einig - die Angaben unterscheiden sich um zwei Meter.