Die Drusenfluh ist ein imposantes Bergmassiv genau auf der Grenze zwischen dem österreichischen Montafon und dem Schweizer Prättigau — und gehört mit ihren 2827 Metern zu den zehn höchsten Gipfeln des Rätikon. Ihre schroffe Silhouette und die mehrere hundert Meter hohe Südwand beeindrucken jeden Bergfreund.
Der Gipfelgrat verläuft in Nordwest-Südost-Richtung und bildet zugleich die österreichisch-schweizerische Staatsgrenze. Vom Gipfel schweift der Blick über den gesamten Rätikon bis zu den markanten Drei Türmen, die zusammen mit der Drusenfluh die Drusenfluh-Gruppe bilden. Im Sommer erwartet Wanderer und Kletterer typisch alpines Kalkgestein mit ausgesetzten Bändern und steilen Rinnen, im Winter verwandelt sich der Gipfelbereich in ein anspruchsvolles Skitourengelände für erfahrene Alpinisten.
Wie man den Gipfel erreichtDie Erstbesteigung gelang 1870 dem Schrunser Bergführer Christian Zudrell, der seine Initialen in den Gipfelfels meißelte — der wetterzerfressene Stein ist heute bei der Lindauer Hütte zu besichtigen.