Die Zimba gilt als einer der markantesten Gipfel des Rätikons und wird wegen ihrer ebenmäßigen, spitzen Form gerne als Matterhorn des Montafons bezeichnet. Wer hier hinaufsteigt, sucht keine gemütliche Wanderung, sondern eine echte alpine Herausforderung.
Die Zimba beeindruckt durch ihre symmetrische Form mit gleichmäßigen Graten nach Nordosten, Osten und Westen. Der Berg besteht aus Hauptdolomit, einem brüchigen Gestein, das durch die bis heute anhaltende Gebirgsbildung im Rätikon immer wieder zu Steinschlag und Bergstürzen neigt. An schönen Sommertagen herrscht am Gipfel reger Andrang, im Winter erschweren Schnee und Eis auf den Graten den Aufstieg deutlich. Vom Gipfel aus reicht der Blick weit über Vorarlberg bis nach Liechtenstein.
Aufstieg zum Gipfel
Praktische Hinweise
Die erste dokumentierte Besteigung gelang dem Brunnenmacher Anton Neyer aus Bludenz im Alleingang, 1848 oder 1853. Er soll nahe dem Gipfel ein menschliches Skelett gefunden haben — geglaubt hat man ihm zunächst nicht, denn die Zimba galt lange als unbesteigbar.