Březinské tisy ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal im Böhmischen Mittelgebirge, wo ein steiler Felshang eine der ältesten Eibenpopulationen der Region beherbergt und gleichzeitig eine bedeutende paläontologische Fundstätte aus dem Tertiär bewahrt. Ein Ort, an dem uralte Erdgeschichte auf lebendigen Wald trifft.
Das Schutzgebiet umfasst einen steilen, felsigen und geröllbedeckten Hang des Velký Chlum, der ins Tal des Flusses Ploučnice abfällt, auf einer Höhe zwischen 158 und 372 Metern. Die markante Bechlejovická-Wand aus Basalt mit ihrer charakteristischen schlackigen Struktur und Hohlräumen prägt die Landschaft. Am Fuß der Wand liegen mächtige, moosbedeckte Blockschutthalden, in deren unteren Schichten gebänderte Diatomit-Schiefer versteckte Fossilien tertiärer Rosen und Weichteilreste urzeitlicher Frösche bergen. Im Sommer spendet der Mischwald aus Eiche, Esche und Ahorn angenehmen Schatten, im Herbst leuchtet das Laub in warmen Farben, und im Winter treten die kargen Felswände in voller Schärfe hervor.
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Praktische Informationen
Interessant: Hier wurden fossile Überreste einer urzeitlichen Froschgattung namens Bechleja gefunden, benannt nach dem nahegelegenen Dorf Bechlejovice — einer der reichsten paläontologischen Fundstellen in ganz Tschechien.