Der Niżni Staw Staszica ist eines der faszinierendsten und unberechenbarsten Naturjuwelen der Hohen Tatra — ein glaziales Gletschersee, der je nach Wasserstand erscheint und wieder verschwindet und bei jedem Besuch eine etwas andere Landschaft zeigt. Er liegt auf etwa 1785 m Höhe im Tal hinter dem Mönchsfelsen (Dolina za Mnichem).
Bei hohem Wasserstand — was nicht jedes Jahr vorkommt — kann der See über 200 Meter lang werden und sogar den Wanderweg zu den Wrota Chałubińskiego überschwemmen. Sinkt der Pegel, teilt sich der See in zwei Becken: das südwestliche, bekannt als Wyżni Staw Staszica, und das nordöstliche — eben der Niżni Staw Staszica. Die Kulisse aus zerklüfteten Felswänden, die sich im stillen Wasser spiegeln, ist schlicht atemberaubend. Frühling und Frühsommer, wenn die Schneeschmelze einsetzt, sind die beeindruckendsten Zeiten. Im Spätsommer kann der See fast vollständig austrocknen.
Anreise und ZugangDer See trägt den Namen von Stanisław Staszic, einem bedeutenden polnischen Geologen und Gelehrten, der vor über 200 Jahren zu den ersten wissenschaftlichen Erforschern der Tatra gehörte.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)