Kristýna ist ein reizvoller See im äußersten Norden Tschechiens, nur einen Kilometer vom Dreiländereck Tschechien-Deutschland-Polen entfernt. Aus einer ehemaligen Braunkohlegrube ist hier ein wahres Ausflugsziel geworden — klares Wasser, grüne Ufer und beste Bedingungen für einen sommerlichen Tagesausflug.
Der See hat eine eiförmige Fläche von etwa 14 Hektar und erreicht Tiefen von bis zu 28 Metern. Die Ufer sind grasbewachsen, im Norden und Süden von Wald gesäumt, und ein Sandstrand lädt zum Baden und Sonnen ein. Entlang des westlichen Ufers fließt die Lausitzer Neiße, was der Landschaft zusätzlichen Charme verleiht. Im Sommer tummeln sich hier Badegäste, Windsurfer und Segler, im Herbst und Winter wird es still und beschaulich — ideal für einen ruhigen Spaziergang.
AnfahrtDer Name des Sees geht auf den Schacht Christian zurück, benannt nach Graf Kristián Kryštof Clam-Gallas, der hier im 18. Jahrhundert den Kohlebergbau initiierte — von der Bergbaugeschichte ist heute nur noch ein glasklarer See geblieben.