Die Jaskinia Psia, die Hundehöhle, ist die größte Höhle in den Hängen des Gubałec, die zur Schlucht Kraków im Kościeliska-Tal abfallen. Mit über einem Kilometer Gängen ist sie ein spannendes Ziel für alle, die sich für die unterirdische Welt der Westtatra begeistern.
Der Höhleneingang liegt 180 Meter über dem Boden der Schlucht, umgeben von der wilden, eindrucksvollen Landschaft dieses Teils der Tatra. Im Inneren beeindruckt die Höhle mit einer Fülle an Tropfsteinformationen - Stalaktiten, Stalagmiten, Sinterstufen und Fließüberzügen, die einige Kammern besonders reich schmücken. Die Höhle hat eine mehrstöckige Struktur mit Sälen, Schächten und Kaminen, die verschiedene Ebenen verbinden, was sie zu einer der morphologisch interessantesten Höhlen der Region macht. Auch Fledermäuse leben hier, weshalb Besucher sich leise und rücksichtsvoll verhalten sollten.
Anfahrt
Praktische Informationen
Die Höhle wurde 1961 von Höhlenforschern aus Breslau entdeckt, die von Bergbewohnern Hinweise erhielten, und erst 2016-2017 wurde der sogenannte Posener Teil gefunden und erforscht - ein Beweis, dass selbst bekannte Tatrahöhlen noch Geheimnisse bergen.