Das Gamperdelstal ist ein unbewohntes Seitental des Montafons in Vorarlberg, eingebettet zwischen der Sulzfluh-Gruppe und dem Gweil-Sarotla-Kamm. Es ist ein Ort für alle, die alpine Ruhe, weite Alpwiesen und eine der geologisch vielfältigsten Ecken des Rätikon suchen.
Das Tal erstreckt sich vom Ortskern von Tschagguns, wo der Gamperdelsbach in die Ill mündet, bis zum wilden Talschluss beim Plasseggenpass. Im oberen Bereich liegt der Tilisunasee mit seinen Mooren, direkt darunter der Stausee Fischkalter, der zwei Wasserkraftwerke speist. Die Landschaft wechselt von grünen Alpweiden zu schroffen Felspartien mit dem dunklen Schwarzhorn-Amphibolit und dem hellen Sulzfluhkalk. Im Sommer ist das Tal von Alpwirtschaft geprägt, im Winter bleibt es ein stiller, ursprünglicher Rückzugsort in den Bergen.
Anreise
Praktische Informationen
Obwohl das gesamte Tal aus wertvollen Großraumbiotopen und Geotopen besteht, steht es nicht unter Naturschutz — ein stiller Geheimtipp für Wanderer, die abseits des Trubels unterwegs sein möchten.