Der Dwoiśniak ist ein unscheinbarer, aber wirklich faszinierender Ort im Tal Dolina Zielona Gąsienicowa in der Hohen Tatra - zwei winzige Teiche, an denen die meisten Wanderer achtlos vorbeigehen. Ein Halt für alle, die genauso gern auf den Boden wie auf die Gipfel schauen, denn hier verbirgt sich eine echte naturkundliche Besonderheit.
Die Umgebung hat den ruhigen, sanften Charakter, der für die Hala Gąsienicowa typisch ist - offene Grashänge, Ausblicke auf die nahen Gipfel und die Nähe zum belebten Weg auf den Kasprowy Wierch. Von den ursprünglich zwei Teichen ist heute nur noch der untere Dwoiśniak erhalten, der selbst im Sommer nicht austrocknet. Der obere Dwoiśniak ist mit Gras überwachsen und vollständig ausgetrocknet - eine Folge menschlicher Eingriffe beim Bau einer Skipiste. Im Frühling erwacht die Gegend zum Leben, wenn Grasfrösche sowie Berg- und Karpatenmolche hier laichen, während im Sommer die Stille des Ortes im Kontrast zu den Menschenmassen auf dem Weg zum Kasprowy steht.
Anreise
Praktische Informationen
In diesen unscheinbaren Tümpeln verbirgt sich einer der spannendsten Naturwinkel der Tatra - ein Ort, an dem manche Wirbellose die höchste Höhenlage ihres gesamten Verbreitungsgebiets in den Bergen erreichen.