Das Sucha-Stawiańska-Tal ist ein kleines, aber markantes Seitental des Grünen-Gąsienicowa-Tals, durch das fast jeder kommt, der von der Gąsienicowa-Alm aus zum Kasprowy Wierch aufsteigt. Hier trifft die Ruhe einer Hochgebirgsalm auf den Trubel eines der beliebtesten Wanderwege der polnischen Tatra - es lohnt sich, mehr als nur hindurchzuwandern.
Auf einer Höhe von etwa 1700-1850 m ü. M. gelegen, bildet der bekannte Kocioł Kasprowy (auch Kocioł Gąsienicowy genannt) den höchsten Abschnitt des Tals - ein Name, den jeder Skifahrer kennt. Umgeben ist das Tal auf drei Seiten von den Uhrocie-Kasprowe-Graten, den Hängen des Kasprowy Wierch, der Sucha Przełęcz sowie der nordöstlichen Erhebung des Beskid. Das Gelände ist grasig-steinig, einst wurde es als Teil der Gąsienicowa-Alm beweidet und wird heute allmählich von Latschenkiefern zurückerobert. Im Sommer bietet sich hier eine offene, aussichtsreiche Landschaft mit Blick auf die umliegenden Grate, im Winter verändert sich das Bild völlig - im Kocioł Kasprowy tummeln sich Skifahrer, die den Sessellift Gąsienicowy nutzen.
AnreiseInteressant: Obwohl das Tal auf vielen Karten als Dolina Sucha Stawiańska verzeichnet ist, verwenden Einheimische und Skifahrer diesen Namen kaum - für sie ist es einfach der Kocioł Kasprowy.