Das Gąsienicatal ist eines der schönsten Hochtäler der polnischen Tatra — ein weites Alpental mit zahlreichen Gebirgsseen, ausgedehnten Latschenfeldern und beeindruckenden Panoramen. Es ist ein zentraler Knotenpunkt für Wanderer, Kletterer und Skifahrer zugleich. Wer das Herzstück der polnischen Tatra erleben möchte, kommt hierher.
Das Tal teilt sich in zwei Äste: das Schwarze Gąsienicatal im Osten und das Grüne Gąsienicatal im Westen, getrennt durch den Kościelec-Grat. Im grünen Ast reihen sich wunderschöne Gebirgsseen aneinander — darunter der Grüne See (Zielony Staw), der Lange See (Długi Staw) und der Kurtkowiec. Im östlichen Ast liegt der Czarny Staw Gąsienicowy — mit fast 18 Hektar der größte See des gesamten Tals. Im Sommer begeistert das Tal mit smaragdgrünem Wasser und weiten Latschenmatten, im Winter verwandelt es sich in ein beliebtes Skigebiet. Die umliegenden Gipfel — Świnica, Kasprowy Wierch und Skrajny Granat — sorgen für spektakuläre Kulissen in jede Himmelsrichtung.
Anreise und ZugangDer Name des Tals geht auf die Familie Gąsienica zurück, die hier einst Weideland besaß. Bereits 1653 erscheint es in alten Dokumenten als 'hala Stawów' — das Seealmgebiet. Jahrhundertelang hallte hier das Läuten der Schafherden wider; heute empfangen dich stille Bergseen und unvergessliche Gipfelblicke.