Die Alabastrová jaskyňa ist eine der geheimnisvollsten Höhlen der Belianské Tatry — für die Öffentlichkeit gesperrt, im Massiv des Bujačí vrch verborgen und von einer Aura ursprünglicher Wildnis umgeben. Allein das Wissen um ihre Existenz macht eine Wanderung durch den umliegenden Wald zu einem besonderen Erlebnis.
Die Höhle erstreckt sich über rund 400 Meter Gänge; Speläologen entdeckten darin einen unterirdischen Wasserfall und einen Karstsee. Früher unter dem Namen 'Dračia diera' (Drachenloch) bekannt, wurde sie 1981 zum Naturdenkmal erklärt. Der Weg zur Höhle ist kaum gepflegt, von umgefallenen Bäumen versperrt und im Winter wegen vereister Steilhänge gefährlich. Ein Ort für abenteuerlustige Wanderer, die unberührte Natur schätzen.
Anreise und ZugangDie älteste in den Fels gehauene Inschrift am Höhleneingang stammt aus dem Jahr 1768 — einer Überlieferung zufolge könnte Juraj Bohuš, Rektor des Gymnasiums in Kežmarok, die Höhle jedoch bereits 1713 bei seinen Streifzügen durch die Belianské Tatry entdeckt haben.