Die Zbójnicka Turnia ist eine kleine, aber stimmungsvolle Felszinne im Kościeliska-Tal, umrankt von Legenden über Räuberschätze, die in ihren zahlreichen Höhlen versteckt sein sollen. Ein Ort für alle, die in der Tatra neben der Aussicht auch ein Stück Geheimnis suchen.
Die Turnia erhebt sich an den Westhängen des Gubalec und bildet die östliche Wand des Wyżnia-Kościeliska-Tors, auch Raptawicka-Tor genannt. Aus Dolomit- und Kalkgestein gebaut, fällt sie in einer rund 40 Meter hohen Stufe zum Niżni Zbójnicki Przechod ab, wo die kleinere Nachbarin Zbójnicka Igła liegt. Die Landschaft ist schroff und felsig, durchzogen von Spalten und Nischen, die seit Jahrhunderten die Fantasie von Schatzsuchern beflügeln - in die Wände geritzte Zeichen zeugen noch heute von ihrer Suche. Hier wachsen auch einige Exemplare der Waldkiefer, ein in der Tatra seltenes glaziales Relikt.
Wie man zum Gipfel gelangtDer Überlieferung der Goralen nach lebten in den Höhlen der Zbójnicka Turnia einst Räuber, und die von ihnen versteckten Schätze faszinieren Abenteurer bis heute.