Die Zbójnicka Igła ist ein kleiner, aber markanter Felsturm im nordwestlichen Grat des Gubalec in der polnischen Westtatra. Ein Ort voller Legenden über Räuber und versteckte Schätze - allerdings sollte man vorher wissen, dass das Gebiet für Wanderer gesperrt ist.
Der aus sedimentärem Karbonatgestein aufgebaute Felsturm erhebt sich über der Skała Pisana, etwa 800 Meter südlich der Polana Pisana. Er ist von mehreren Punkten im Kościeliska-Tal und vom Ornak aus sichtbar, was einen Eindruck von seiner markanten Silhouette vor dem Gubalec-Grat gibt. Von der höher gelegenen Zbójnicka Turnia trennt ihn die Scharte Niżni Zbójnicki Przechód, von der aus ein kurzer Weg durch den Wald zur 8 Meter hohen Stufe der Igła führt. Die Umgebung verbirgt weitere unbenannte Felsen und zahlreiche Höhlen, darunter die Jaskinia pod Zamkiem, die unterhalb der Igła am bewaldeten Hang zur Wąwóz Kraków-Schlucht liegt.
Wie man zum Gipfel gelangt
Praktische Informationen
Der Name Zbójnicka Igła geht, wie andere 'Räuber'-Namen in dieser Gegend, auf lokale Legenden zurück, denen zufolge Räuber in den umliegenden Höhlen lebten und dort ihre Schätze versteckten. Kein Wunder, dass diese geheimnisvollen Winkel schon vor Jahrhunderten auch Bergleute und Schatzsucher anzogen.