Das Schönbichler Horn ist einer der meistbestiegenen Dreitausender der Zillertaler Alpen - und das aus gutem Grund: Direkt unterhalb des Gipfels verläuft der berühmte Berliner Höhenweg, samt Stempelstelle für Fernwanderer. Hier trifft überschaubarer Aufwand auf ein grandioses Panorama.
Der Gipfel erhebt sich auf 3134 m ü. A. entlang des Greinerkammes und wird von zwei ausgedehnten Gletschern flankiert: dem Waxeggkees im Norden und Osten sowie dem Furtschaglkees im Süden, das als Teil des über vier Kilometer langen Schlegeiskees zu den beeindruckenden Eisflächen der Region zählt. Vom Gipfel aus blickt man auf die Talggenköpfe im Nordwesten und die markante Furtschaglspitze im Süden, getrennt durch die Schönbichler Scharte. Im oberen Bereich unterhalb des Gipfels sichern Drahtseile den Weg auf beiden Seiten - ein Hauch Spannung ohne echte Kletterschwierigkeiten.
Wie man den Gipfel erreichtSchon 1853 wurde der Berg im Rahmen der Landesvermessung bestiegen, später erneut im Zuge der militärischen Kartografie - ein Gipfel mit langer Tradition weit über den heutigen Wandertourismus hinaus.