Die Zsigmondyspitze gilt als der bekannteste Kletterberg der Zillertaler Alpen - ein hornartiger Felsturm, der lange als unbezwingbar galt. Wer hier hinauf will, sucht keine gemütliche Wanderung, sondern echtes alpines Klettern.
Der Charakter des Berges wird von seiner markanten, hornartigen Form und den steil abfallenden Nordostwänden geprägt, die bis zu 650 Höhenmeter hinunter zum Floitengrund reichen. In der Nähe liegen die gezackten Rossköpfe im Südosten, der Plattenkopf jenseits der Melkerscharte und die Tiefenkarspitze entlang des Nordwestgrats. Im Sommer zieht der Fels Kletterer aus der ganzen Region an, während Schneefelder auf den Zustiegswegen im Frühjahr und Winter die Tour deutlich anspruchsvoller machen können.
Wie man zum Gipfel kommtIhren heutigen Namen erhielt die vormals Feldkopf genannte Spitze 1885 zu Ehren von Emil Zsigmondy, der 1879 gemeinsam mit seinem Bruder Otto die Erstbesteigung schaffte.