Der Hohe Riffler ist mit 3231 Metern ein markanter Gipfel der Zillertaler Alpen, der von Norden firnbedeckt und von Süden als schroffer Felsgipfel erscheint. Diese zwei Gesichter machen ihn zu einem besonders reizvollen Ziel für Bergsteiger, die Gletscherlandschaft und alpine Kletterei suchen.
Die Umgebung wird stark von Gletschern geprägt: Das Federbettkees erstreckt sich im Norden bis knapp unter den Gipfel, während das deutlich kleinere Schwarzbrunnerkees im Westen liegt. Im Südosten finden sich noch Reste des Rifflerkees, das durch die globale Erwärmung stark zurückgegangen ist. Im Hochsommer liegen am Südgrat oberhalb etwa 3000 Metern häufig Schneefelder, im Winter ist der Berg ein beliebtes und leichtes Ziel für Skibergsteiger.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Der Berg wurde im Zuge der österreichischen Landesvermessung erstmals bestiegen, der erste touristische Aufstieg erfolgte 1875 durch H. Weber, geführt von Georg Samer.