Die Gefrorene-Wand-Spitzen sind zwei Gipfel im Tuxer Kamm der Zillertaler Alpen und dank der Gletscherbahnen von Hintertux einer der leichtest zugänglichen Dreitausender der gesamten Alpen. Der Nordgipfel misst 3288 m, der Südgipfel 3270 m, beide liegen nur rund 300 Meter voneinander entfernt.
Von Norden betrachtet wirkt der Berg wie eine stumpfe, firnbedeckte Kuppel, von Osten dagegen zeigt er sich als dunkle, abweisende Wand - namensgebend für die 'Gefrorene Wand'. Die Gipfel sind von Gletschern umschlossen: im Westen das ausgedehnte Gefrorene-Wand-Kees, im Südwesten das Große Riepenkees, dazu die kleineren Friesenbergkees und Kleine Riepenkees. Als höchste Punkte des Sommer-Skigebiets Hintertuxer Gletscher sind sie ein beliebtes Tagesausflugsziel, mit Blick zum benachbarten Olperer (3476 m) und Riffler (3231 m).
Anstieg zum Gipfel
Praktische Hinweise
Die Erstbesteigung des Nordgipfels gelang bereits 1867 einem Dr. Berreitter, die Südspitze bestiegen erstmals am 7. September 1872 die Brüder Max und Richard von Frey aus Salzburg.