Die Hochfernerspitze (3470 m) zählt zu den höchsten Gipfeln der Zillertaler Alpen und thront auf dem Hauptkamm dieser Gebirgsgruppe in Südtirol, unweit der österreichischen Grenze. Ein Berg für alle, die klassische Eistouren und weite Fernblicke lieben.
Oberhalb von 2500 Metern ist der gesamte Berg vergletschert und formt beeindruckende, bis zu 950 Meter hohe Eisabbrüche nach Nordwesten, die teilweise bis zu 70° geneigt sind. Genau hier verlaufen klassische alpinistische Eistouren. Der Gipfelbereich selbst sowie der Verbindungsgrat zur Hinteren Weißspitze und zum Hochfeiler bleiben eisfrei, sind aber außerhalb des Hochsommers meist schneebedeckt. Auf der Südseite ist der Gletscherrückgang am Weißkarferner deutlich sichtbar - ein eindrückliches Zeichen des Klimawandels.
Wie man zum Gipfel gelangtDie Erstbesteigung erfolgte am 8. August 1878 durch Rudolf Seyerlen mit den Bergführern Stefan Kirchler und Hans Niederwieser, die auf dem Weg auch den Hochfeiler bestiegen.