Der Mittlere Valentinszahn ist eine kleine, aber markante Felszinne mit mehreren zackigen Zähnen im Hauptkamm der Tatra. Ein Ort für erfahrene Bergsteiger, die die rauen, kaum besuchten Winkel des Gebirges suchen und vor anspruchsvollem Hochgebirgsterrain nicht zurückschrecken.
Der Gipfel erhebt sich im Valentin-Grat, zwischen dem Unteren und dem Mittleren Valentin-Törl. Entlang dieses Grates verläuft die polnisch-slowakische Grenze, was dem Ort einen zusätzlichen, grenzländisch-wilden Charakter verleiht. Die Südosthänge fallen als Wand zu Geröllfeldern über dem Zadni Staw im Tal der Fünf Polnischen Seen ab, die Westhänge ebenso steil in den Kessel Walentkowe Kamienne im Walentkowa-Tal. Im Sommer prägt eine karge Felslandschaft die Umgebung, im Winter wird dieser Abschnitt besonders gefährlich und erfordert große bergsteigerische Erfahrung.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Die erste bekannte Begehung des gesamten Valentin-Grates erfolgte im Sommer 1907 durch Tadeusz Grabowski und Adam Staniszewski, die erste Winterbegehung folgte 1927.