Der Mühlsteinberg (483 m) ist ein bewaldeter Gipfel im östlichen Zittauer Gebirge, ganz nah an der deutsch-tschechischen Grenze. Ein ruhiger Ort, an dem sich zwischen den Bäumen Sandsteinfelsen und geschichtsträchtige Denkmäler verbergen.
Den Gipfel bildet ein Sandsteinfelsen, etwa 100 Meter nordwestlich davon erhebt sich das schlanke Felstürmchen Mühlsteinnadel. Ende der 1960er Jahre wurde der Hochwald bis auf einige mächtige Buchen abgeholzt, was damals eine weite Aussicht auf das Zittauer Becken ermöglichte. Heute ist der Berg wieder dicht bewaldet und mit Heidelbeersträuchern bewachsen, die Baumwipfel verhindern die einstige Aussicht. Trotzdem hat der Spaziergang durch den schattigen, ruhigen Wald zu jeder Jahreszeit seinen Reiz, besonders im Herbst, wenn sich der Unterwuchs bunt färbt.
Wie man den Gipfel erreichtDer Legende nach entstand der Name Klothildenstein aus einer volkstümlichen Verballhornung von Mathilde, der Haushälterin des Generalpostmeisters Heinrich von Stephan, der im 19. Jahrhundert häufig zu Gast in Lückendorf war.