Der Kleine Valentinszahn ist einer jener Tatra-Felstürme, die nur erfahrenen Gratwanderern und Kletterern ein Begriff sind. Die Felsformation erhebt sich am Hauptkamm der Tatra, innerhalb des Walentkowa-Grats, und bildet zwar kein eigenständiges Wanderziel, ist aber ein markanter Punkt für alle, die den Grat begehen.
Die Umgebung ist wild und schroff — der Grat verläuft hier entlang der polnisch-slowakischen Grenze, mit Ausblicken auf die Schutthalden des Tals der Fünf Polnischen Seen auf der einen und den Kessel Walentkowe Kamienne im slowakischen Walentkowa-Tal auf der anderen Seite. Erwarten Sie nackten Fels, Wind und Weite — eine raue Hochgebirgsatmosphäre, in der im Sommer nur wenige Wanderer unterwegs sind und im Winter völlige Stille und Einsamkeit herrschen.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Hinweise
Die erste Begehung des Walentkowa-Grats wurde im Sommer 1907 verzeichnet, die erste Winterbegehung folgte erst zwei Jahrzehnte später — ein Beleg dafür, wie anspruchsvoll und selten besucht dieser Abschnitt des Tatra-Hauptkamms bis heute ist.